Moëtley Grand Cru.
(zu Deutsch: Ihr Fahrrad gefällt mir ausgesprochen gut)
Sir Walter wird ja auch nicht mehr so sträflich vernachlässigt wie damals. Wenn beim Fahren die Sonnenstrahlen in den blanken Speichen spielen und die Laufräder das Blau des Himmels spiegeln, dann ist das ein Fahrgefühl wie in einem älteren englischen Roadster - sportlich-elegant, aber nicht auf maximale Beschleunigung und Geschwindigkeitsrekorde ausgelegt wie die rotgraue Rakete (mit deren optischem Erscheinungsbild ich immer noch fremdle).
Sie können ja so Aufkleber --> auf den Renner pappen.
Um das ganze Geblök von MARKENNAME, "TOP CHECKER PRO" und "handbuilt" zu übertönen, bräuchte es ein wenig mehr als ein paar Bapperl...

...etwa eine Umlackierung in Flecktarn, urban oder das schöne luftüberlegenheitsgrau der Bundesluftwaffe. ;-)
Das gefällt mir an fr.gross' letzter Errungenschaft, dass das 100% schriftzugfrei war.
<--
Oh ja, sehr schön. Diese vornehme Zurückhaltung kann man heute, wo die aufdringliche Beschriftung von allem und jedem unaufhaltsam voranschreitet, gar nicht hoch genug bewerten.

Am Raleigh hab ich alles bis auf das schöne Steuerrohr-Emblem in mühsamer Handarbeit abgeknibbelt. Für eingefleischte Klassik-Liebhaber wahrscheinlich ein Sakrileg, dass da jetzt nicht mehr "Raleigh", "Competition" und "Reynolds 501" draufpappt, aber ich denke mal, die Welt bedarf dieser Information nicht wirklich.
Mal ein beispiel für die überzogene Namenspest, frisch aus einem Rentnerkeller:

http://fahrrad.blogger.de/stories/1649946/
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